Nationalratswahlen 2007: Listen
Listenverbindungen, Unterlistenverbindungen und nicht verbundene Listen
Verb. Unterverb. Listen (Stammlisten fett)
I SVP 01 Schweizerische Volkspartei (SVP)
14 SVP Auto-Liste mit Auto-Allianz
16 Junge SVP (JSVP)
22 SVP International
FDP 03 Freisinnig-Demokratische Partei (FDP)
18 FDP – Jungfreisinnige
19 FDP – Wir liberalen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
II SP 02 Sozialdemokratische Partei (SP)
13 JUSO (JungsozialistInnen)
Grüne 04 Grüne
12 Grüne Unternehmerinnen und Unternehmer – www.grüneunternehmer.ch
15 Second@s/Migrationsliste
20 Junge Grüne
21 Grüne 55+
Linke Alternative 08 Linke Alternative, AL-Alternative Liste
23 Partei der Arbeit+
28 JuLiA – Junge Linke Alternative
CSP 24 CSP Zürich (Christlich-soziale Partei)
III CVP 05 Christlichdemokratische Volkspartei (CVP)
10 Junge (JCVP)
EDU 06 Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU)
EVP 07 Evangelische Volkspartei (EVP)
17 Pfarrer Sieber und Junge (*jevp)
glp 11 Grünliberale (glp)
IV FPS/AP 26 Freiheits-Partei/die Auto-Partei (FPS/AP)
SD 27 Schweizer Demokraten (SD)
  09 Hanf Ueli (Unabhängig)
  25 Humanistische Partei
  29 Bürgerinitiative fordert, Bundesrat und Nationalrat Löhne zu kürzen, dafür die AHV für das Volk zu erhöhen
Was nützt eine Listenverbindung?
Listenverbindungen erlauben es, die Reststimmen besser zu nutzen. Die bei der Division der Parteistimmenzahlen durch die so genannte Verteilungszahl entstehenden Reste, die sonst verloren gehen, können Parteien zugute kommen, deren Listen verbunden sind.
Beispiel:
* Partei A hat eine Stimmenzahl von 4000
* Partei B hat eine Stimmenzahl von 3000
* Die Verteilungszahl(*) beträgt 5000
Ohne Listenverbindung erhält weder Partei A noch Partei B einen Sitz, und die Stimmen der beiden Parteien gehen «verloren». Bei einer Listenverbindung werden die Stimmen der beiden Parteien vorerst zusammengezählt: 4000 + 3000 = 7000. Diese Summe wird dann durch die Verteilungszahl geteilt: 7000 : 5000 = 1, Rest 2000. Es resultiert ein Sitz für die beiden Parteien zusammen, statt 7000 gehen nur 2000 Stimmen verloren. Partei A hat mehr Stimmen als Partei B und zieht deshalb ins Parlament ein.
(*) Die Zahl der gültigen Parteistimmen aller Listen wird durch die um 1 vergrösserte Zahl der zu vergebenden Mandate geteilt. Die nächsthöhere ganze Zahl heisst Verteilungszahl.
Weitere News
 Informationen zu Kandidierenden
 Medienmitteilung vom 17.08.2007
Karten
Gewählte Zürcher Nationalräte nach Wohngemeinde, Partei und Geschlecht
Panaschierstatistik
Das Rohmaterial der kantonalen Panaschierstatistik der Nationalratswahlen 2007 auf Kandidierendenebene hier als .xls Tabelle.
pdf Panaschierstatistik
Hier finden Sie eine erste Analyse der Panaschierdaten der Zürcher Nationalrats-
wahlen. Besonderes Gewicht wurde auf den Entwicklungs-
aspekt gelegt.
pdf Wahlverwandtschaften im Zürcher Parteiengefüge